Vertrauliche Daten gehören nicht in fremde Rechenzentren
Viele Unternehmen möchten KI einsetzen und zögern aus einem Grund: Konstruktionsdaten, Verträge, Personalakten und Kundendaten sollen das Haus nicht verlassen. Wer einen Cloud-Dienst nutzt, überträgt genau diese Inhalte an einen Anbieter, häufig außerhalb der Europäischen Union.
Es geht auch anders. Sprachmodelle laufen heute auf Hardware, die im Serverraum steht. Die Daten bleiben im Unternehmen, die Verarbeitung ebenfalls. Für den Datenschutzbeauftragten verschiebt sich damit die Aufgabe: Die Übermittlung an einen Anbieter entfällt, zu bewerten bleibt eine Verarbeitung im eigenen Haus.
Was der lokale Betrieb beseitigt und was nicht
Es entfallen der Auftragsverarbeitungsvertrag mit einem Modellanbieter, die Übermittlung in ein Drittland und die Nutzung der Eingaben für fremde Zwecke. Das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht benennt genau diese drei Punkte als die Klärungsfragen beim Bezug von KI als Dienstleistung.
Es bleibt die Prüfung, ob eine Datenschutz-Folgenabschätzung erforderlich ist. Sie hängt an Art, Umfang und Zweck der Verarbeitung, nicht am Ort der Hardware. Ebenso gelten die Vorgaben der KI-Verordnung zu verbotenen Praktiken, zur Transparenz und zur KI-Kompetenz auch für Systeme auf eigener Hardware. Bei diesen Schritten unterstütze ich, bei der Schwellenwertprüfung und, wo nötig, bei der Folgenabschätzung selbst.
Die Leistungen
Beratung und Analyse
Zuerst sehen wir uns gemeinsam an, welche Aufgabe oder welcher Prozess tatsächlich besser werden soll. Daraus entsteht eine Einschätzung, ob KI der richtige Weg ist, welches Verfahren passt und was es kostet. Manchmal lautet das Ergebnis, dass eine Datenbankabfrage genügt.
Lokale KI-Systeme
Auswahl des Sprachmodells, Planung der Hardware, Installation und Inbetriebnahme. Auf Wunsch mit gebrauchter Hardware, was die Anschaffung deutlich günstiger macht. Betrieb unter Windows oder in Docker.
Integration und Entwicklung
Anbindung an Ihre bestehenden Systeme über Schnittstellen, Entwicklung eigener Anwendungen und Automatisierung von Abläufen. In C# und .NET, in Python, über Web-Schnittstellen und gegen SQL-Datenbanken.
Sicherheit und Datenschutz
Einordnung der Lösung in Ihr Informationssicherheits-Managementsystem, Abstimmung mit dem Datenschutz und Dokumentation für Audits. Aus der Sicht eines Auditors, der weiß, worauf bei einer Prüfung geachtet wird. Mehr dazu auf der Seite IT-Sicherheit.
Ihre Mitarbeiter müssen wissen, was sie tun
Seit Februar 2025 verlangt die KI-Verordnung von jedem Unternehmen, das KI einsetzt, Maßnahmen zur KI-Kompetenz seines Personals. Das gilt unabhängig davon, wie einfach das eingesetzte System ist. Seit Juli 2026 überwacht die Bundesnetzagentur die Einhaltung.
Die Vorschrift verlangt kein Zertifikat und keine Prüfung. Sie verlangt, dass die Menschen, die mit dem System arbeiten, es verstehen, und dass sich das nachvollziehen lässt.
Ich konzipiere die passenden Schulungen, führe sie durch und helfe Ihnen, sie nachvollziehbar zu dokumentieren. Dazu gehört die Frage, die in der Praxis am häufigsten schiefgeht: welche Daten überhaupt in ein KI-System eingegeben werden dürfen.
Wofür Unternehmen lokale KI einsetzen
Wissenssuche im eigenen Bestand: Fragen an die eigenen Dokumente stellen, statt in Ordnern zu suchen
Dokumentenanalyse: Verträge, Angebote und Berichte auswerten und vergleichen
Unterstützung in der Softwareentwicklung, direkt in der Entwicklungsumgebung
Klassifikation von Texten: Anfragen, Meldungen und Rückläufe vorsortieren
Interne Assistenten mit Zugriff auf Datenbanken und Fachanwendungen
Woher die Erfahrung stammt
Zwei eigene Systeme, beide mit lokalen Sprachmodellen:
Ein Werkzeug für ISO-27001-Audits prüft seit Juli 2025 Auditdokumente gegen ein konfigurierbares Regelwerk. Es arbeitet mit einem lokalen Sprachmodell und einem Vektorspeicher, ohne Verbindung nach außen.
Eine Automatisierung für Bewerbungsprozesse bewertet seit Januar 2026 Ausschreibungen gegen ein Profil und erzeugt daraus Anschreiben. Mehrere Agenten arbeiten dabei zusammen, die Auswertung läuft über eine Vektordatenbank.
23 Jahre Softwareentwicklung mit C# und .NET
ISO/IEC 27001 Auditor/Reviewer beim TÜV Rheinland, seit 2025
Datenschutzbeauftragter der IHK, seit 2013
ISO 9001 Qualitätsmanagement-Beauftragter
Wie wir anfangen
Anforderungsanalyse, unverbindlich. Wir klären gemeinsam, welche Aufgabe besser werden soll und ob KI dafür das richtige Mittel ist.
Vorschlag mit Aufwand. Sie erhalten eine Einschätzung zu Verfahren, Hardware und Kosten.
Aufbau und Inbetriebnahme, remote oder bei Ihnen vor Ort.
Übergabe mit Dokumentation, auf Wunsch mit Einweisung Ihrer Mitarbeiter.
Keine KI um jeden Preis
Der erste Schritt kostet Sie nichts außer einem Gespräch. Wenn sich dabei zeigt, dass eine andere Lösung besser passt, sage ich Ihnen das.